Lebenslanges Lernen in der Villa Zukunft

Bauen auf Bildung: Staatssekretär Tobias Gotthardt Sowie von der IHK für Oberfranken Bayreuth, Präsident Dr. Michael Waasner, Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm und Geschäftsführer der IHK-Weiterbildung Robert Göpel.
Foto: IHK für Oberfranken Bayreuth

Richtfest für den IHK-Campus Bayreuth

Mit dem IHK-Campus Bayreuth setzt die IHK für Oberfranken Bayreuth ein starkes Zeichen für die berufliche Bildung. Nach dem Baubeginn vor ziemlich genau einem Jahr konnte jetzt zusammen mit zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft das Richtfest gefeiert werden. Als Nächstes stehen technische Ausstattung und Innenausbau an. Die Gesamtinvestition für den Campus beziffert IHK-Präsident Dr. Michael Waasner auf rund zwölf Millionen Euro.

Angelehnt an Richard Wagners „Villa Wahnfried“ nennt Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt den Neubau in Bayreuth die „Villa Zukunft“. Er sieht darin einen Leuchtturm für Bildung und Beruf und dankt allen, die zur Realisierung des IHK-Campus beigetragen haben. „Aus- und Weiterbildung nehmen in Bayern einen besonders hohen Stellenwert ein“, so Gotthardt. „Hier wird Bildung ganzheitlich verstanden, denn es geht nicht nur um Wissen und Können, sondern auch um Herz und Charakter.“

Weiterbildung als elementarer Standortfaktor
Weiterbildung sei längst kein bloßes Zusatzangebot mehr, sondern ein zentraler Standortfaktor, so IHK-Präsident Dr. Michael Waasner. Mit dem IHK-Campus Bayreuth investieren wir in die Zukunft Oberfrankens. Wer die Weiterbildung vor Ort stärke, der stärke auch den Wirtschaftsstandort Oberfranken. Der Neubau umfasst ein Volumen von rund zwölf Millionen Euro. Rund 40 Prozent der Kosten werden von der Europäischen Union gefördert über den Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Projekt liegt voll im Kosten- und Zeitplan
Nach den Worten von Dr. Waasner liegen die Bauarbeiten exakt im Zeit- und Kostenplan. Der Präsident spricht von einem modernen Gebäude, das sämtliche Anforderungen an Effizienz und Nachhaltigkeit erfüllt: Hier entsteht ein Ort für Begegnung, Austausch und Netzwerken.“ Denn auch in Zeiten von künstlicher Intelligenz sei die persönliche Begegnung durch nichts zu ersetzen. Menschen lernen am besten von Menschen, so Dr. Waasner. Die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen hänge davon ab, Veränderungen wahrzunehmen und entsprechende Prozesse aktiv zu managen. „Dazu benötigen die Unternehmen qualifizierte Mitarbeitende“; so Dr. Waasner. „Für deren Aus- und Weiterbildung steht der künftige IHK-Campus Bayreuth.“

Sein Dank geht an alle baubeteiligten Unternehmen und deren Mitarbeitende, an Dietmar Stiefler, Ulrich Seiler und Julia Arnold vom Architekturbüro Stiefler + Seiler, Marc Pfaller und Finn Weiß vom Projektsteuerer Pfaller Ingenieure und alle Beteiligten der IHK für Oberfranken Bayreuth mit stellvertretendem Hauptgeschäftsführer Tobias Hoffmann an der Spitze.

Chancen und Möglichkeiten statt Hürden
Wir bauen Hürden ab und Chancen und Möglichkeiten auf, macht Robert Göpel deutlich, Geschäftsführer der IHK-Weiterbildung und Mitglied der IHK-Hauptgeschäftsführung. Er spricht von einem Ort für lebenslanges Lernen, der mit modernster Lehrtechnik ausgestattet werde. Aus- und Weiterbildung seien der Wegbereiter für eine erfolgreiche Zukunft. Göpel: „Nicht nur das Wissen ist entscheidend, sondern auch der Mut zur Umsetzung in die Praxis.“

Der IHK-Campus Bayreuth ist aktuell das größte Bauprojekt der IHK für Oberfranken Bayreuth. Dazu wurde im Jahr 2024 das bisherige IHK-Bildungszentrum aus den 1970er Jahren komplett abgebrochen. An gleicher Stelle entsteht ein modernes und funktionales Gebäude für die Aus- und Weiterbildung. Die Fertigstellung soll im ersten Quartal 2027 erfolgen.

Den Richtspruch zelebrieren Willibald Zitzmann und Nico Böhner von der Züblin AG.

Unter den Gästen kann IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm die Landtagsabgeordneten Franc Dierl, Stefan Frühbeißer und Holger Grießhammer begrüßen, Bezirkstagspräsident Henry Schramm, Matthias Graßmann, den Präsidenten der Handwerkskammer für Oberfranken, Regierungsvizepräsident Thomas Engel, Sebastian Peine und Stefan Trebes, die Vorsitzenden der Geschäftsführung der beiden oberfränkischen Arbeitsagenturen, sowie die IHK-Vizepräsidenten Hans Rebhan, Michael Bitzinger und Jörg Lichtenegger.

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