Piasten in Forchheim

Die Wirtschaftsförderung zu Besuch bei der Piasten GmbH: v.l. Birgit Müller, Marco Bauer (CEO Piasten), Viktor Naumann 

Markenwachstum, Investitionen und klare Zukunftsstrategie

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Forchheim war zu Besuch bei der Piasten GmbH am Standort Forchheim. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens, aktuelle Marktimpulse – und ein Führungswechsel mit besonderem Lokalbezug: Marco Bauer, gebürtiger Forchheimer, hat kürzlich die Rolle des CEO übernommen.

Marco Bauer verbindet Standortnähe mit ausgeprägter Marken- und Vertriebsexpertise. Seine berufliche Laufbahn begann bei Piasten, später sammelte er umfassende Erfahrung im Markenbusiness. Diese Kombination prägt nun die Ausrichtung des Unternehmens: wachstumsorientiert, markenstark und klar auf Zukunftsthemen fokussiert.

Leistungsfähigkeit „Made in Forchheim“

Piasten produziert am Standort Forchheim rund 30.000 Tonnen Süßwaren. Damit zählt das Unternehmen zu den Schwergewichten der Branche: Deutschlands größter Dragee-Hersteller und zugleich Bayerns größter Süßwaren-Hersteller. Zur weiteren Stärkung des Standorts wurden zudem Investitionen in neue Maschinen und Kapazitäten in einem mittleren, einstelligen Millionenbereich umgesetzt – ein deutliches Bekenntnis zu Forchheim.

Wachstumstreiber „Treets“

Ein zentraler Wachstumstreiber ist die Marke „Treets“, die aktuell stark skaliert und bereits rund 20 % des Piasten-Umsatzes ausmacht. Der Markenaufbau wird durch eine groß angelegte deutschlandweite Kampagne unterstützt – inklusive umfangreicher Außenwerbung – weitere Aktivitäten sind für den Sommer geplant. Piasten setzt damit klare Impulse im Markt und stärkt die Sichtbarkeit von „Made in Forchheim“ im bundesweiten Handel.

Klarer Kurs: Vegan und Fokus auf Dragees

Mit Blick nach vorn verfolgt Piasten eine konsequente Transformationsstrategie: Ab 2026 plant das Unternehmen die vollständige Umstellung der Treets-Produkte auf vegane Zutaten. Der Schwerpunkt soll künftig insbesondere auf Dragees liegen – einem Segment, in dem Piasten traditionell stark ist und weiteres Potenzial sieht.

Resilienz und Planungssicherheit

Nach einem wirtschaftlich herausfordernden Jahr 2025 – unter anderem durch deutliche Kostensteigerungen beim Rohstoff Kakao – blickt das Unternehmen optimistisch auf 2026: Stabile Rohstoffkosten sollen mehr Planbarkeit ermöglichen und Spielräume im Preisgefüge schaffen.


Piasten ist seit Jahrzehnten fest mit Forchheim verbunden: Gegründet 1923, erfolgte 1948 der Neuanfang in Forchheim. Heute arbeiten rund 420 Mitarbeitende am Standort.

Der Besuch hat erneut gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch mit unseren Betrieben ist: Piasten steht für Innovationskraft, Beschäftigung, Investitionen und Standortbindung – und ist ein starkes Beispiel dafür, wie Wachstum und Transformation in Forchheim gelingen.

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